Ultramarathon - Die Königsdisziplin

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Du bist viel gelaufen!
Aber hast Du auch Deutschlands größten Binnensee umrundet?

Es gibt Diejenigen, die mit 42,195 km zufrieden sind.
Und dann gibt es Diejenigen, die sich "Müritzumrunder" nennen können.
Das Außergewöhnliche an diesem Lauf muss man deshalb nicht erklären.

Auf einer einmaligen Naturbühne geht es nun am 18.08.2012 in die 12. Runde
beim beliebtesten Ultramarathon in Mecklenburg-Vorpommern.

Wenn Du Dich beweisen willst, dann werde ein Müritzumrunder!

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2011:
906 Gesamtteilnehmer davon 131 Finisher (UM)
2010: 975 Gesamtteilnehmer davon 130 Finisher (UM)
2009: 715 Gesamtteilnehmer davon 104 Finisher (UM)



Müritz-Lauf - extrem, schön und erlebnisreich

Was Du hier erlebst, wirst Du lange in Erinnerung behalten. In einem gesunden Reizklima, umgeben von sauberer Luft, glasklaren Seen, urwüchsiger Natur und blühenden Landschaften kannst Du bei diesem Ultramarathon in eine Dimension eintauchen, die nur Wenigen vorbehalten ist.

M-V ist das dünn besiedelteste deutsche Bundesland. In den Streckenabschnitten, wo sich die Natur nach ihren eigenen Gesetzen entwickelt, bist Du als Läufer dann oft Dir selbst überlassen. Ruhe und Einsamkeit prägen hier dein Sein. In den touristischen Erholungsgebieten hingegen herrschen Jubel, Trubel, Heiterkeit und sorgen so für ein abwechslungsreichen Lauferlebnis.

Auf einem echten Rundkurs (keine sich wiederholenden Schleifen wie bei anderen Veranstaltungen) starten die Teilnehmer im Uhrzeigersinn vom Stadthafen des staatlich anerkannten Luftkurort Waren (Müritz), um letztendlich dort auch wieder zu finishen.

Charakteristisch für den Müritz-Lauf sind langgezogene Anstiege und Gefälle, die man nicht sieht, aber in den Beinen spürt. Hier sind Typen gefordert, die beißen und durchhalten können, denn Massagezelte an der Strecke gibt es nicht.

Unterschätzen sollten Läufer auf keinen Fall den Einfluss der Müritz auf das Wetter und demzufolge auch auf die Wettkampfbedingungen. Bei einer Größe von 117 qkm kann es am "Kleinen Meer" (slawisch: morcze = Müritz) zu unerwarteten Wetterkapriolen kommen. Präsentiert sich die Müritzregion auf der eine Seite im herrlichsten Sonnenschein, kann es an anderer Stelle durchaus auch zeitgleich wie aus Eimern schütten.

Bei einer offenen Strecke mit bewirtschafteten und unbewirtschafteten Wegen -bestehend aus Sand, Pflastersteinen und Bitumen- können so viele Überraschungen auf die Teilnehmer warten und den Lauf mitunter auch zur Tortur werden lassen.